Nachtspeicherheizung Stromtarife

Nachtspeicherheizung StromtarifeEs gibt heute nicht nur unterschiedliche Energiequellen zum Heizen, wie etwa Kohle, Erdöl, Erdgas, elektrische Energie oder auch die Sonne (Solarthermie), sondern auch von der Art der Speicherung dieser Energielieferanten her lassen sich verschiedene Methoden unterscheiden. Eine Methode ist zum Beispiel die so genannte Nachtspeicherheizung, die auch als elektrische Speicherheizung oder alternativ als eine Niedertarif-Speicherheizung bezeichnet werden kann. Es handelt sich bei der Nachtspeicherheizung um eine Heizung, die mit elektrischer Energie betrieben wird, also mit Strom. In der Praxis funktioniert diese Art von Heizmethode dann so, dass zunächst einmal in einem Wärmespeicher Strom gespeichert wird bzw. der Wärmespeicher durch die Stromzufuhr aufgeheizt wird. Diese Speicherung erfolgt in Zeiten, in denen der Strompreis günstiger ist, was in bestimmten Zeiträumen pro Tag/Nacht dauerhaft der Fall ist. Diese Zeiten werden auch als Schwachlastzeiten bezeichnet und sind meistens in Zeiten zwischen 22 Uhr abends bis sechs Uhr morgens, denn zu diesen Zeiten wird insgesamt deutlich weniger Strom verbraucht als tagsüber, weil der Großteil der Bevölkerung zu diesen Zeiten schläft. Dieser gewählte Nachtspeicherheizung Stromtarif wird dann auch als Nachtstrom bezeichnet.

Nachtspeicherheizung Tarife: Preisvergleich HT/NT Anbieter wechseln

Stellen Sie einfach unten im Stromrechner unter dem Punkt „Tarife mit Haupt- und Nebenzeit berücksichtigen“ ein, mit wieviel Prozent Nachstromanbieter bei Ihrem Strompreisvergleich berücksichtigt werden sollen.

Sie können dann direkt online Ihren Nachtstromanbieter wecheln.

Die auf diese Weise durch den Strom erzeugte Wärme kann allerdings nach heutigem Stand der Technik nur für einige Stunden im Wärmespeicher gehalten werden. Unter dem Oberbegriff der Nachtspeicherheizung gibt es verschiedene Speicherarten, also unterschiedliche Geräte, mit denen letztendlich die Heizwärme zugeführt werden kann. Die gängigsten Heizmethoden sind der Zimmerofen als Einzelspeichergerät, der Feststoff-Zentralspeicher, die Fußboden-Nachtspeicherheizung und der Wasserspeicher. Beim Zimmerofen handelt es sich um ein Einzelgerät, welches elektrisch betrieben wird. Der Kern des Gerätes aus Magnesit wird dabei als Wärmespeicher genutzt. Auch hier wird in Niedertarifzeiten die Aufheizung vorgenommen. Über die Oberfläche des Gerätes wird die Wärme letztendlich in den Raum abgegeben. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch der Feststoffzentralspeicher, der für die Warmwasserzentralheizung genutzt wird. Für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, sollte am besten in einem Gespräch mit einem Fachmann abgeklärt werden.

Wie kann man mit der Nachtspeicherheizung sparen?

Die Nachtspeicherheizung wird oftmals als zu teuer kritisiert, wenn man die Heizkosten mit denen vergleicht, die bei Erdöl oder Erdgas zustande kommen würde. Ob die Nachtspeicherheizung tatsächlich teurer oder preiswerte als Gas und Öl ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Wichtig ist, dass man eine relativ neue Anlage hat, denn aufgrund der Technik sind ältere Nachtspeicheranlagen fast immer teurer als der Verbrauch von Gas oder Erdöl. Zudem kommt es natürlich auch auf die Heizgewohnheiten an. Heizt man tagsüber zum Beispiel sehr viel, so kann es durchaus vorkommen, dass der in der Nacht gespeicherte Strom bzw. die Wärme nicht für den ganzen Tag ausreicht. Dann würde Tagstrom „nachbezogen“ werden, was letztendlich im Vergleich zum günstigen Nachtstrom deutlich teurer ist. Vorteil gegenüber Öl und Gas ist hingegen die umweltfreundliche Art der Heizwärme-Gewinnung.

Erfahrungen, Meinungen, Testberichte, Fragen und Antworten zu Nachtspeicherheizung Stromtarife

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Joachim Lucas Januar 29, 2011 um 19:40 Uhr

Hallo erstmal, habe Nachtspeicherheizung.
Leider bin ich nach dem lesen Ihrer Berichte über Nachtspeicher Heizungen auch nich schlauer geworden. Ich versuche unbedindt heraus zu finden ob ich den Stromanbieter in meinem Fall ist es die Harz Energie wechseln kann. Bis jetzt habe ich immer nur ein „nein“ gehört. Nach der Liberalisierung muss es doch auch in diesem Fall möglich sein den Anbieter zu wechseln. Ich habe HT/NT möchte am liebsten mit beiden zu einem günstigeren Anbieter wechseln wechseln.
Was kan ich tun??

D.Ksoll März 5, 2013 um 13:49 Uhr

Hallo Herr Lucas,
Sie bekommen immer ein NEIN zum Wechsel, weil mit dem Zweitarifzähler auch eine Freigabefunktion zur Umschaltung auf HT/NT erfolgt und das kommt immer vom örtlichen Netzbetreiber und kann nicht von einem anderen gemacht werden. Deshalb die Bockigkeit.
Vorschlag: Da durch das Betreiben der Grünen unter der Regierung Schröder/Trettin der Nachtstromtarif zu Tode verurteilt wurde, und jetzt fast schon so viel kostet wie ein Normaltarif, bitte Prüfen, ob nicht besser nur Eintarifzähler und Stromlieferantenwechsel günstiger ist.