Was ist Ökostrom?

Ökostrom

Ökostrom

Viele Stromanbieter werben heutzutage damit, dass sie nur oder zumindest zum Teil Ökostrom liefern, und damit etwas für die Umwelt tun. Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter dem Begriff Ökostrom und was unterscheidet diesen Ökostrom letztendlich vom „normalen“ Strom? Von der Definition her bezeichnet man die elektrische Energie als Ökostrom, die auf eine ökologisch vertretbare Art und Weise aus den zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energien erzeugt wird. Vereinfacht gesagt können man das auch so ausdrücken, dass der Strom, der mittels Solarenergie, Wasserkraft, Windkraft, Bioenergie und aus Erdwärme erzeugt wird, in seiner Gesamtheit als Ökostrom bezeichnet wird. Somit wird dieser Strom aufgrund der Quellen, die als Energielieferanten dienen, vom Strom abgegrenzt, der aus den den fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl, aber auch aus Kernenergie gewonnen wird.

Ökostrom Quellen: Wind, Wasser, Sonne..

Photovoltaik Solar Panel

Photovoltaik Solar Panel

Es gibt derzeit sieben verschiedene Energiequellen, die zur Erzeugung von Ökostrom zur Verfügung stehen und genutzt werden. Sehr häufig genutzt werden heute Wasserkraftwerke und Windkraft-Anlagen zur Stromerzeugung. In manchen Staaten, beispielsweise in der Schweiz oder in Österreich, haben diese Energielieferanten bereits einen Anteil von mehr als 50 Prozent am gesamten produzierten Strom. Wenn es eine Art von Energiequelle gibt, die seit einiger Zeit in immer größerem Umfang genutzt wird, dann sind es die Energielieferanten Biogas bzw. Biomasse. Immer mehr Anlagen werden gebaut, welche auf Basis der Biomasse und Biogas den Ökostrom erzeugen.

Photovoltaik und Solarthermie

Photovoltaik

Photovoltaik

Nicht zu vergessen ist natürlich die Sonne als Energielieferant, die gleich auf zwei Arten genutzt wird, nämlich einerseits im Bereich Photovoltaik (Stromerzeugung) und andererseits im Bereich der Solarthermie (Heizwärme).

Solarenergie

Solarenergie

Auch wenn man aufgrund der steigenden Anzahl von Photovoltaik-Anlagen, die man auf immer mehr Häuserdächer sieht, die Vermutung haben könnte, das Solarenergie mittlerweile einen großen Anteil an der produzierten Menge Strom hat, so ist dieser Anteil insgesamt nach wie vor relativ gering.

Eine weitere Energiequelle ist die Geothermie (Erdwärme), allerdings aufgrund der noch recht hohen Kosten für die Stromerzeugung selten genutzt wird.

Ökostrom in Deutschland: Entwicklung

Solarstrom

Solarstrom Schema

Interessant ist auch, welchen Anteil der Ökostrom an der gesamten im Jahr produzierten Strommenge hat, und zu welchen Teilen die jeweiligen Energielieferanten beteiligt sind. Im Jahre 2009 war es in der Europäischen Union so, dass der Ökostrom insgesamt einen Anteil von 19,9 Prozent am Gesamtstrom hatte. Deutschland liegt dabei mit rund 16 Prozent sogar unter dem Durchschnitt. Zwei Jahre zuvor (2007) lag der Anteil noch bei lediglich 6,5 Prozent in der EU, und das erklärte Ziel ist es, bis zum Jahre 2050 einen Anteil von 50 Prozent zu erreichen. Schaut man sich die einzelne Verteilung der Energiequellen auf den Bereich erneuerbare Energien an, so nimmt nach wie vor die Windkraft den ersten Platz ein. Von den erwähnten 19,9 Prozent Anteil des Ökostroms entfielen alleine 11,6 Prozent (Anteil am Gesamtstrom in der EU) auf die Wasserkraft. Mit einem großen Abstand ist die Windkraft mit einem Anteil von 4,2 Prozent schon abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Während die Biomasse mit immerhin schon 3,5 Prozent beteiligt ist, entfällt auf die Solarenergie in 2009 lediglich ein verschwindend geringer Anteil von gerade einmal 0,4 Prozent.

Erfahrungen, Meinungen, Testberichte, Fragen und Antworten zu Was ist Ökostrom?

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Martin Januar 14, 2015 um 15:57

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